Sonntag, 19. Januar 2014

BeFREIung - Teil 2



Heute morgen saß ich am Computer, um an einem Vortrag zu schreiben und irgendwie stockte das Schreiben ... ich hab überlegend nach Draußen geschaut, fragte mich, was jetzt helfen kann und hatte die Idee ein wenig raus zu gehen, frische Luft zu atmen, mich mit der Natur zu verbinden und weiter inspirieren zu lassen....
In unserer Nähe gibt es eine kleine Kapelle, dahin war ich schließlich unterwegs, um dort auch noch ein Kerzlein anzuzünden ... Ich war schon oft dort - heute jedoch fielen mir ganz besonders die großen Steine, die dort am Wegrand stehen, auf. Es sind Gedenksteine in welche die Namen von Menschen eingemeißelt sind, die wohl im 2. Weltkrieg gefallen sind. Was wir besonders auffiel waren die Überschriften jeweils auf diesen Steinen wie "Weinet, weinet!" - "Deine Schuld!" - "Deine große Schuld" - "Deine größte Schuld" - "Deine Schuldenlast" - "Für Dich gestorben" - und einige mehr. Es sind jeweils auch eingemeißelt ein großes Kreuz an dem schwer zu tragen ist, eine große Last also. Beim Betrachten wurde mir einmal mehr bewusst, wie auf diese Weise Schuldgefühle in unser Bewusstsein "gemeißelt" werden. Unter dem Aspekt, dass alles eine Form von Energie ist, nehmen wir diese Informationen beim Vorbeigehen - natürlich völlig unbewusst - auf und laden so Schuld auf uns. Wo lastet diese Schuld schließlich? Auf unseren Schultern, sie sitzt uns im Nacken - ohne, daß wir dies zunächst merken. Erst wenn es unterträglich wird -wir diese Last also nicht mehr ertragen wollen und der Körper uns dies zeigt in Form von Verspannungen und Schmerzen in diesem Bereich, fangen wir an nach Lösungen zu suchen - zunächst vielleicht in Form von entspannenden Massagen usw. und wundern uns, dass dies nur vorübergehend hilft ....
Auf dem Rückweg habe ich mir dann vorgestellt welche Energien man verbreiten könnte, wenn man am Wegesrand da wo viele Menschen spazieren gehen, Wörter wie "Freude im Leben " - "Leichtigkeit im Leben" - "Freiheit" - "Lust am Leben" usw. in Steine meißeln würde... Es geht nicht darum, die Menschen, denen im Krieg viel Leid zugestoßen ist, zu vergessen. Die Frage ist nur, wem nützt es, wenn dem Spaziergänger diese Namen mit Schuldgefühlen aufgebürdet werden????  Das passt auch zum Workshop am 1. Februar 2014 - zu dem Punkt Energien zu verabschieden und zu entlassen, die nicht wirklich zu einem gehören und denen man sich durch unbewusste Entscheidungen zur Verfügung gestellt hat. An diesem Tag werden wir all die Dinge, die uns belastend im Nacken sitzen und auf den Schultern lasten, anschauen, transformieren und entlassen. weiterlesen


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