Und sinnigerweise hat das Universum mir passend dazu soeben diesen Körperatlas der Gefühle zukommen lassen über diese Quelle: Alexandra Hostert http://www.wdr5.de
Die Angst sitzt uns im Nacken, bei Freude wird uns warm ums Herz. Das fühlen nicht nur deutsche Menschen so. Finnische Forscherinnen haben Menschen in ihrem Land, in Schweden und auf Taiwan befragt.
Gelb und rot zeigt an, dass bei den befragten Testpersonen dort das Körperempfinden besonders stark ist. Blaue Körperregionen zeigen, dass dort bei einigen Gefühlen wenig oder nichts gespürt wird.
Viele spüren den "Kloß im Hals"
Mit ihrer Studie konnten die Forscher zeigen, dass Menschen Gefühle ganz bestimmten Körperregionen zuordnen. Oft sind das Regionen, die man auch aus Redensarten kennt. So konnten sie zum Beispiel feststellen, dass viele Menschen eine Veränderung am Hals spüren, wenn sie traurig sind - Wie es die der Redensart vom "Kloß im Hals" beschreibt. Auch das Gefühl des "hüpfenden Herzens" bei Verliebten konnten die Forscher nachvollziehen, denn wenn sie an Liebe denken, spüren viele Menschen eine deutlich erhöhte Aktivität in der Herzregion.
17 "Silhouetten der Gefühle"
Die Forscher haben insgesamt über 700 Testpersonen befragt, in welchen Körperregionen sie welche Emotion fühlen. Die Wissenschaftler haben den Testpersonen Geschichten vorgelesen oder Filmausschnitte gezeigt, die eine Emotion auslösen sollen. Das ist eine Methode, die in Emotionsforschung häufig benutzt wird. Dann haben die Forscher den Testpersonen auf Computerbildschirmen eine Silhouette eines menschlichen Körpers gezeigt . Auf diesem Bild sollten die Probanden einzeichnen, in welchen Körperteilen sie bei diesem Gefühl mehr Aktivität spüren als normalerweise und in welchen Körperteilen weniger. So haben die Forscher für insgesamt 14 Gefühle Abbildungen angefertigt, auf denen man sehen kann wie aktiv die Körperteile nach Einschätzung der Testpersonen bei dem jeweiligen Gefühl sind.
Bei Freude leuchtet der ganze Körper
Die "Körperkarte" der Freude ist zum Beispiel bis in die Füße und Fingerspitzen rot und gelb gefärbt. Die meisten Menschen fühlen Freude also so, dass sie am ganzen Körper mehr Aktivität spüren. Wenn sie bedrückt sind, geben die Menschen eine niedrigere Aktivität in ihrem Körper an, auch in Armen und Beinen. Und wenn sie sich schämen, fühlen die meisten Testpersonen am Kopf und genau auf den Wangen eine heftige Aktivität - auch die Redensart vom "roten Kopf" wird also durch diese Studie geschützt.
Interkulturelles Körpergefühl
Bei diesem Test war die Einschätzung der verschiedenen Versuchspersonen relativ einheitlich - und das über kulturelle Grenzen hinweg. Die finnischen Forscher haben nicht nur Finnen und Schweden, sondern auch eine Gruppe von Versuchspersonen aus Taiwan befragt. Sie ordneten die Gefühlen den selben Körperteilen zu wie es die Europäer taten.
Herzlichst Irmgard Bronder MentalPraxis KraftQuelle Selbst www.die-gedankenenergie.de
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