Samstag, 5. Juli 2014

Gefühle wollen gefühlt werden ...

Warum ist es wichtig, Gefühle wahrzunehmen? Wenn wir Gefühle nicht wahrnehmen bzw. uns wieder in dieser Wahrnehmung schulen, können wir unser wahres Wesen, unser SELBST nicht finden. Dieses SELBST ist das, was wir wirklich sind: Ein Teil des Ganzen – ein Aspekt, den wir in uns haben: Die Seele, die nun mal über Gefühle mit uns kommuniziert. Und diese Gefühle sind so gesehen auch die Botschaften des Universums. Menschsein = Körper + Seele + Geist! Einer fehlt hier: Der Verstand. Wir identifizieren uns meist über den Verstand, über unser Ego. Der Verstand macht uns glaubhaft: Wir sind ein Individuum – getrennt von allem. Entscheidungen treffen wir meist aus dem Verstand heraus – also alleine - und genau hier liegt das Thema. Wenn wir uns als einen Teil des ganzen sehen würden – man kann sich dies auch wie ein Moosgeflecht vorstellen – gäbe es keinerlei Machtkämpfe. Zum Verdeutlichen: Was machen Tiere – ein Fischschwarm z. B.: Er trifft Entscheidungen im Kollektiv! Wir Menschen hingegen treffen alleine Entscheidungen, wir bilden  zwar z. B. als kollektiv eine Familie oder Gemeinde. Welche Gemeinde trifft jedoch wirkliche Entscheidungen im Sinne des Bürgers? Hier geht es um Geld, Macht, Recht und Gier (ReGierung). Im Grunde leben also zwei Persönlichkeiten in uns: die eine als Verstand, das Ego mit einem freien Willen und zum anderen das wahre SELBST - das, was wir wirklich sind. Der Verstand hat die Eigenschaft, alles hinkriegen zu wollen, er glaubt, alles perfekt zu können und er will alles im Griff haben. Wollen und möchten sind  typische Verstandeseigenschaften. Auch das Beleidigtsein, das in Opferhaltung gehen – die Portion Selbstmitleid - sind typische Verstandes- bzw. Ego-Eigenschaften. Der Verstand ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr - tief in unserem Herzen wissen wir dies auch.  Wenn wir nun Gefühle verdrängen und diese Botschaften nicht wahrnehmen, dann entfernen wir uns immer weiter von unserem wahren Selbst.
Jeder von uns kennt die Diskrepanz zwischen Verstand und dem Bauchgefühl, das uns oft was ganz anderes sagen möchte. Wie oft hat man schon gesagt: Hätt' ich doch nur auf meinen Bauch gehört. Wenn uns nun bewusst ist, welche wichtigen Informationen  uns über die Intuition erreichen, dann gilt es zukünftig dieser Intuition/Wahrnehmung viel, viel mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Worauf wir unsere unsere Aufmerksamkeit lenken, das bekommt Energie und wächst.  Wann treten nun überhaupt negative Gefühle wie z. B. Angst, Eifersucht, Wut, Zorn, Neid auf? Nur dann, wenn wir nicht bei uns sind. Wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit im Außen sind und sich unser Verstand mit etwas Negativem bzw. Destruktivem beschäftigt. Dann rebelliert die Seele, indem sie Signale sendet in Form von Gefühlen. Und diese Gefühle wollen nur eines erreichen: „Hallo, schau hierher, hier bin ich, schau mich an.“ Zum Verdeutlichen: Versuche einmal ein negatives Gefühl z. B. eine Angst oder Eifersucht mit deiner Aufmerksamkeit einzufangen.... Dies wird Dir nicht gelingen. Denn sobald Du Deine Aufmerksamkeit dorthin richtest, verschwindet das negative Gefühl. Warum? Unser wahres Selbst hat erreicht, was es erreichen wollte: Wir sollen aufhören, diese destruktiven Gedankengänge zu verfolgen. Wir sollen unsere Aufmerksamkeit  nach innen richten zu unserem wahren Selbst. Unser Verstand kann nicht zwei Dinge gleichzeitig: Er kann nicht auf der einen Seite negativ über etwas nachdenken und auf der anderen Seite seine Aufmerksamkeit nach innen richten. Es geht nur eines!   

Vielleicht magst Du Dich die nächsten Tage ja mal selbst beobachten, was Du bislang machst, um mit negativen Gefühlen umzugehen?


Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst

www.die-gedankenenergie.de

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