Letzte Woche lief im Fernsehen ein Bericht über Großbäckereien und die damit verbundene Schließung von kleinen Familienbetrieben. Beispielhaft wurde ein kleiner Familienbetrieb mit der Kamera "beobachtet" und ein großer Hersteller von Fertigbackwaren. Unter anderem wurde hier deutlich, auch wenn auf der Verpackung draufsteht "ohne Zusatzstoffe", dass z. B. das verwendete Mehl bereits vor der Verarbeitung mit Zusatzstoffen behandelt wird, da der Teig für die großen Maschinen natürlich immer genau die gleiche Konstistenz haben muss. Und da diese Zusatzstoffe bereits vor der Weiterverarbeitung im Mehl vorhanden sind, müssen diese nicht weiter deklariert werden und auf der Verpackung darf dann draufstehen "ohne Zusatzstoffe". Sinnigerweise war auch niemand vor der Kamera bereit klarzustellen, um welche chemischen Stoffe es sich im Detail handelt.... Aber dies nur nebenbei. Ich poste dies hier aus einem anderen Grund - denn ich möchte damit mal wieder ein Beispiel geben wie wichtig die eigene mentale Gedankenausrichtung ist. Der kleine Familienbetrieb, welcher schließlich auch den Betrieb einstellte, hatte die mentale Ausrichtung mit den Großbäckereien in der Umgebung mithalten zu wollen, mithalten zu müssen. Dies kann natürlich nicht funktionieren. Ein kleiner Familienbetrieb ist natürlich nicht in der Lage, täglich viele verschiedene Brötchensorten und gleichzeitig mehrere Brotsorten neben einem weiteren süßen Sortiment anzubieten. Der Inhaber hat wohl dennoch über einige Jahre versucht "mitzuhalten" und nun schließlich aufgegeben. Ich bin davon überzeugt, hätte er seine mentale Ausrichtung dahingehend geändert, dass er nicht mit der nahegelegenen Großbäckerei konkurrieren muss, sondern
1. seine Qualität in den Vordergrund stellt (z. B. keine Fertigbackmischungen zu verwenden und damit wirklich chemisch unbehandelte Ware in entsprechender Qualität anbieten zu können)
und
2. ein täglich wechselndes kleines aber dafür spezielles Backwarenangebot darbietet,
hätte er damit auch seinen Kundenkreis erhalten können, welcher genau auf diese Dinge achtet und dies auch zu schätzen weiß.
Im Fernsehbericht wurde deutlich, dass seine Aufmerksamkeit jedoch nur auf die Konkurrenz der Großbäckerei ausgerichtet war - dies war einzig und allein sein Fokus, sein Problem. Hätte er seine Aufmerksamkeit auf Lösungsansätze gerichtet, wie oben beschrieben, z. B. auf ein ganz individuelles und spezielles Angebot für seine Kunden, so hätte er sicherlich eine Chance gehabt. Allem was wir Aufmerksamkeit schenken bekommt Energie und wächst. Er schenkte dem "Problem" seine gesamte Aufmerksamkeit, bis es schließlich wirtschaftlich gesehen so groß wurde, dass er den Familienbetrieb leider einstellen musste.
Dem erwähnten Familienbetrieb nutzen diese Zeilen hier nicht mehr. Aber Dich, liebe Leserin, lieber Leser möchte ich ermutigen: Wenn Du Dich in Problemsituationen wiederfindest, richte Deine Aufmerksamkeit, Deine Energie auf Lösungsansätze, dann können auch Lösungen entstehen und Du kannst das vermeintliche Problem als Herausforderung sehen - und meistern - dies ist ein großer Unterschied. So wirst Du zum Meister Deines Lebens ....
Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst
www.die-gedankenenergie.de
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