Donnerstag, 15. März 2012

Münchner will 13000 km nach Tibet wandern

Ich finde es fantastisch, wie es Menschen gibt, welche eine klare Entscheidung treffen und dann beobachten, wie das Universum in Bewegung kommt: 
(Quelle: Die Welt.deOhne einen Cent in der Tasche will Stephan Meurisch zu Fuß 13.000 Kilometer von München nach Tibet wandern. Sein größter Wunsch: Teetrinken beim Dalai Lama. Alle Zelte sind abgebrochen, der Rucksack ist gepackt, die Wohnung gekündigt. Stephan Meurisch fiebert dem größten Abenteuer seines Lebens entgegen: Er will zu Fuß von München nach Tibet laufen, und das ohne einen Cent in der Tasche. Essen und Schlafmöglichkeiten muss sich der Münchner mühsam erarbeiten. In zwei Jahren will der Globetrotter, wie Meurisch sich selbst bezeichnet, gesund in Tibets Hauptstadt Lhasa ankommen. Der Startschuss zu dem 13.000 Kilometer langen Fußmarsch fällt am Sonntag in München, einen Tag nach Meurischs 31. Geburtstag. Auf der Strecke erwarten den Abenteurer viele Entbehrungen. Familie und Freunde lässt er zurück. Doch Angst hat Meurisch nur davor, die Reise aus gesundheitlichen Gründen abbrechen zu müssen. Schließlich werde er von allen Seiten unterstützt, sagt er. Solange das Ziel größer als die Angst sei, gehe die Reise weiter, fügt er optimistisch hinzu. Lediglich auf die Frage, was er vermissen wird, antwortet der Weltenbummler schwermütig: „Schokolade.“ Bepackt mit nur einem Rucksack und einem Kompass will er täglich 20 bis 30 Kilometer zurücklegen. Mit einem Augenzwinkern sagt er: „Wenn jemand nicht weiß, was er im Urlaub machen soll, kann er mich gern einige Meter begleiten.“ Zwischenstopp in Indien. Die Route führt von München über Wien nach Budapest. Von Bukarest gehe es weiter durch die Türkei, Iran und Pakistan bis nach Indien. Dort will Meurisch einen Zwischenstopp einlegen und für ein Hilfsprojekt arbeiten, bevor er seine letzte Station anläuft: Tibet. Das Land sei zwar offiziell das Ziel, doch eigentlich sei es der Weg. Daher sei die Strecke nicht genau geplant, erläutert Meurisch. Sein großer Wunsch bleibe jedoch, auf einen Tee bei dem Dalai Lama vorbeizuschauen. Am meisten freut er sich auf die Türkei. Das Land stelle ihn aber zugleich vor eine große Herausforderung. In Istanbul gibt es nur zwei Brücken, die über den Bosporus führen. Doch die sind für Fußgänger gesperrt. Daher hat der Münchner das türkische Konsulat kontaktiert. „Voraussichtlich darf ich mit Polizeischutz eine der Brücken zu Fuß überqueren.“ Andernfalls müsse er die Meerenge durchschwimmen, das seien an der schmalsten Stelle immerhin 700 Meter. Aktion für einen guten Zweck Meurisch läuft nicht nur zum Spaß. Mit seiner Tour unterstützt er die Hilfsorganisation Shelter 108, die sich für schutzbedürftige Kinder aus Tibet einsetzt. Der Münchner betont allerdings, dass er keinen politischen Standpunkt vertritt. „Tibet soll in die Öffentlichkeit kommen, ja, aber die Wanderung ist keine politische Aktion.“ Vielmehr will er seinen Traum mit einem guten Zweck verbinden. Den Menschen soll bewusst werden, wie frei sie sind. Aus diesem Grund zieht der Naturliebhaber ohne eigenes Geld los. „Ich will auf die Menschen angewiesen sein, weil sie die Reise zu etwas Besonderem machen.“ Mit einer Geldkarte könnte ich die Strecke wahrscheinlich zurücklegen, ohne mit einer Menschenseele zu sprechen, witzelt er. Sein Anliegen ist es, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, um zu zeigen: „Du musst nur etwas durchgeknallt sein, dann lässt sich jedes Ziel verwirklichen.“ Wenn dabei eine warme Mahlzeit für ihn herausspringe, sei das prima, sagt Meurisch. Die Idee zu dem Fußmarsch entstand aus der Leidenschaft für das Wandern. „Ich gehe einfach gern. Schon als Kind bin ich morgens nie im Hort angekommen, weil ich in der Weltgeschichte herumgelaufen bin“, erinnert sich Meurisch. Tibet habe ihn schon immer gereizt, damit war die Entscheidung gefallen. Seinen Job als Verkäufer hat er an den Nagel gehängt, zum Abschied schenkte ihm der Arbeitgeber die Ausrüstung. Ausgestattet ist der Münchner mit einem Smartphone, um seine Reise zu dokumentieren. Damit kann er Eindrücke und Fotos direkt im Internet unter www.longtrailtotibet.com veröffentlichen. Über ein GPS-Gerät können Interessierte dort seinen Weg verfolgen. 

Was hat es in Dir gedacht, als Du diesen Bericht gelesen hast? Vielleicht magst Du ihn nochmal lesen und Deine Gedanken dabei beobachten... So kannst Du auf interessante Glaubenssätze, Themen, Prägungen und Blockaden in Deinem Inneren kommen. Wir erschaffen uns tagtäglich unsere eigene Realität indem wir - wenn wir es uns nicht anders aneignen - unbewusste Entscheidungen treffen. Wie oft befindest Du Dich in Situationen in Deinem Leben, die Du eigentlich gar nicht möchtest? Und nun die gute Nachricht: Du bist jederzeit der Schöpfer - so wie Du jetzige nicht wirklich gewollte Situationen bislang unbewusst erschaffen hast, so liegt es jederzeit in Deiner Macht, in Deiner Hand, etwas zu verändern und die Entscheidung zu treffen, Deinem Leben ab sofort die wirklich gewollte Richtung zu geben. Dies klingt ganz einfach - die Herausforderung liegt darin, es zu TUN - oder anders ausgedrückt: im HANDELN - es liegt in Deiner Hand!

Herzlichst 
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst




1 Kommentar:

  1. Sehr guter Beitrag!
    Vielen Dank fürs veröffentlichen.

    Dir und Deinem Team liebe Grüße aus Wien und frohe Ostern... ;)

    Bis bald...
    Stephan

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