Diese wunderschöne
Tulpe hat so ganz alleine für sich ihren Platz in unserem Garten eingenommen -
völlig außerhalb des Blumenbeetes. Auf irgendeine Art und Weise hat sich die
Zwiebel hierher verpflanzt - unter den Kiesboden. Vor einiger Zeit haben wir sie
entdeckt - dahinter befindet sich eine Holzlagerstelle und als wir diese
kürzlich wieder mit Holz aufschichteten, war unsere Aufmerksamkeit darauf
gerichtet, dass diese kleine Tulpe ihren Platz dort behält, dass sie zum Blühen
kommt und nicht durch das Holz oder die Schubkarre beschädigt wird. Als ich mir
letzte Woche auf dem Balkon nach einem TelefonCoaching noch eine kleine Auszeit
mit einer Tasse Tee gönnte, fielen meine Blicke wieder bewundernd auf diese
kleine Pflanze: Die Tulpe können wir als kleines Beispiel nehmen, im eigenen
Leben mit ganzer Präsenz seinen Platz einzunehmen. Die Tulpe öffnet morgens
ihren Blütenkelch dem neuen Tag. Wir können morgens den neuen Tag begrüßen indem
wir unsere Arme ausbreiten und uns so dem neuen, uns geschenkten Tag öffnen.
Wir können den Tag voller Neugierde begrüßen, erleben, genießen - wenn wir die
entsprechende Absicht dazu treffen: Wir sind jederzeit der Schöpfer unserer
eigenen Lebenswirklichkeit - und so können wir jeden Tag auf ein Neues ein
unbeschriebenes Blatt in unserem Leben(sbuch) aufschlagen und neu
beschriften.
Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst
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