Eine kleine Geschichte nach Anthony de Mello:
Es war einmal eine Frau, die schwer erkrankt war und im Koma lag. Die Zeit
verstrich, ohne dass sie wieder zu sich kam. Auf einmal erschien es ihr so, als
sei sie tot, befände sich im Himmel und stände nun vor einem
Richterstuhl. „Wer bist du?" fragte eine Stimme. „Ich bin die Frau
des Bürgermeisters" antwortete die Frau. „Ich habe nicht gefragt,
wessen Ehefrau du bist, sondern, wer du bist." „Ich bin Mutter von vier
Kindern." entgegnete die Frau. „Ich habe dich nicht gefragt, wessen
Mutter du bist, sondern wer du bist." „Ich bin Lehrerin." gab
die Frau zur Antwort und ihre Stimme schwankte etwas. „Ich habe auch
nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist." „Ich bin Christin."
sagte die Frau, nun schon ziemlich ratlos. „Ich habe dich nicht nach
deiner Religion gefragt, sondern wer du bist." Und so ging es immer
weiter. Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf
die Frage „Wer bist du?" zu sein. Die Frau war aber keineswegs tot,
sondern erwachte wenig später aus dem Koma. Zum Erstaunen aller wurde sie
wieder gesund. Sie beschloss nun, der Frage „Wer bist du?" auf den Grund
zu gehen und auf die Suche zu gehen, herauszufinden, wer sie wirklich war.
Fazit: Wir haben gelernt, uns mit "Äußerlichkeiten" mit unserer
Rolle in der Familie, im Beruf, im persönlichen Umfeld zu identifizieren. Lass
einfach mal die Frage "Wer bin ich eigentlich wirklich?" auf Dich
wirken - lasse mal ganz neugierig - wie ein kleines Kind - die Antworten und
vielleicht auch weiter auftauchende Fragen zu, die da kommen ....
Herzlichst
Irmgard
Bronder
Mental-
und GesundheitsPraxis KraftQuelle Selbst
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