Dienstag, 8. September 2015
Montag, 7. September 2015
Wege, sich vom Perfektionismus zu befreien
Leidest Du auch darunter, immer alles perfekt machen
zu wollen? Und möchtest Du Dich davon befreien? O.k. Dann schauen wir uns doch
mal an, was sich hinter dem Perfektionismus überhaupt verbirgt:
Wir alle haben in der Kinderstube mehr oder weniger
die Erfahrung gemacht, dass wir für Fehler auf unterschiedlichste Art und Weise
bestraft wurden. Sei es durch Noten in der Schule, durch Ausgangssperre im
Teenageralter. Oder vielleicht sind Mama oder Papa sogar mal die Hände
ausgerutscht. So haben wir uns angeeignet, Fehler möglichst zu vermeiden, um
ein wenig mehr Liebe, Lob und Anerkennung zu bekommen.
Das Resultat daraus: Wir
wollen alles perfekt machen.
Und so steht der Perfektionismus dann auch schon mal
zwischen dem Leben, das wir jetzt leben und dem Leben, das wir tief aus dem
Herzen heraus im Grunde genommen gerne leben möchten. Der Perfektionismus steht
zwischen den Projekten und Dingen, die wir gerne machen möchten und aufgrund von
Denkmustern wie beispielsweise: „Ich kann das nicht gut genug machen“ oft erst
gar nicht anpacken. Begleitet ist dies von Ängsten: In erster Linie der Angst
Fehler zu machen, etwas eben aus eigener Sicht nicht perfekt zu machen und
möglicherweise von anderen Kritik zu erfahren und vielleicht auch Scham.
Einen
Satz habe ich persönlich mir irgendwann aufgrund der vorgenannten Erkenntnisse auf
die Fahne geschrieben:
BESSER UNPERFEKT STARTEN ALS PERFEKT ERST GAR NICHT
ANZUFANGEN!!!
Wenn Du Dich jetzt auch von Deinem Perfektionismus
verabschieden möchtest, dann ist der 1. Schritt: Es überhaupt mal zu erkennen,
wie sehr er dich bisher bremst. Außerdem gibt es da noch sowas wie ein
Pareto-Prinzip – welches man mehr aus der Betriebswirtschaft kennt: die 80/20
Regel: 80 % des Ergebnisses beruhen auf 20 % des Einsatzes.
Und auch dies hilft: Stelle Dir mal die Frage: Geht es
wirklich darum perfekt zu sein. Oder darf es darum gehen, etwas anzupacken,
Spaß und Freude dabei zu haben?????
Zum anderen sagt es uns im Grunde genommen auch der
Volksmund: Fehler sind da um gemacht zu werden und um daraus dann zu lernen!!!
Im Umkehrschluß könnte man auch sagen: Je mehr Fehler man macht, um so größer
können die eigenen Lern- und damit Lebenserfolge sein.
Eine weitere gute Vorstellung ist auch: Stelle Dir
vor, da gibt es eine Tür, hinter welcher sich all‘ das verbirgt, was Dein Herz
sich wünscht. Und da gibt es jemanden, der Dir einen Schlüsselbund gibt mit
ganz ganz vielen Schlüsseln. Dieser jemand versichert Dir, dass 1 Schlüssel
davon auf die Tür passt. Was würdest Du tun? Würdest Du den Schlüsselbund
nehmen und nacheinander ausprobieren, welcher Schlüssel passt? Sicher doch –
oder? Und jeder Schlüssel, den du probierst und der nicht passt – wäre das ein
Fehler für Dich oder würdest Du dann denken, egal – ich probiere den nächsten
aus?
Natürlich ist aller Anfang ist schwer. Und wenn man sich von seinem
antrainierten Perfektionismus befreien möchte, dann darf man sich angewöhnen in
kleinen und manchmal auch etwas größeren Schritten die Komfortzone zu verlassen
und sich neue Gewohnheiten anzueignen. Und ganz ganz viele kleine und größere
Schritte bringen Dir dann die gewünschten Erfolge!
Vielleicht magst Du jeden
Schritt ja auch mit einem Schlüssel vergleichen, welcher auf die Tür passt, die
Deine wahren Herzensangelegenheiten zur Realität werden lassen.
Herzlichst
Irmgard Bronder
Mental- und GesundheitsPraxis KraftQuelle Selbst
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Sonntag, 6. September 2015
Samstag, 5. September 2015
Freitag, 4. September 2015
Sind Dir Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit wichtig?
Sind Dir Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit
und beipielsweise Vertrauen auch wichtig? Wenn du ganz ehrlich zu Dir selbst
bist: Wie oft schon haben Dich dennoch Unehrlichkeit (Notlügen), Unzuverlässigkeit begleitet?
2002 wurde von eine Studie durchgeführt, welche
aufzeigen sollte, wie oft Menschen innerhalb kurzer Zeit im Durchschnitt lügen.
Es nahmen 242 Personen an einem Experiment teil, bei
dem es sich angeblich darum handelte, das Verhalten von Menschen bei ihrer
ersten Begegnung zu untersuchen. Die Teilnehmer sollten sich 10 Minuten lang
mit einer fremden Person unterhalten. Es wurden Paare
gebildet, bei denen sich jeweils eine Person im Vieraugengespräch der anderen
selbst darstellen sollte. Einige wurden aufgefordert, sich ganz besonders
sympathisch zu geben. Andere sollten ihre Fähigkeiten in ein gutes Licht rücken
und eine dritte Gruppe bekam keinerlei Anweisungen, sondern konnte völlig
frei sprechen. Ohne das Wissen der Teilnehmer wurde alles per Kamera
aufgezeichnet. Wenn die
Probanden einverstanden waren, sollten sie sich die Aufnahmen ihres eigenen
Gespräches anschauen und auf alle Übertreibungen, Ungenauigkeiten und
Unwahrheiten hinweisen. Dabei kam heraus, dass die Selbstdarsteller mehr Lügen
aufgetischt haben, wenn sie sympathisch oder kompetent wirken sollten, als wenn
nichts von ihnen verlangt wurde. 60% aller Teilnehmer hatten in den 10 Minuten
durchschnittlich 2-3 Mal gelogen – auch die ohne Anweisung.
Am Ende der Untersuchung waren die Teilnehmer
selbst überrascht über die Ergebnisse. Die Studie zeigte zudem, dass die von
Männern und Frauen begangenen Lügen sich nach Inhalt und nicht nach Menge
unterschieden. Frauen lügen eher, um sich sympathisch zu zeigen und Männer
um kompetenter zu wirken.
Mit anderen Worten: Diese Studie zeigt im Grunde
genommen auf, wie oft wir dazu geneigt sind Unwahrheiten bzw. Lügen
aufzutischen.
Herausgefunden hat man übrigens auch, dass in der
Schule beispielsweise die beliebtesten Schüler oft sehr geübte Lügner
sind. Woher kommt dies nun? In der
Kinderstube wurde uns beigebracht „Ehrlichkeit währt am längsten“ – Dennoch hat
man uns auch vermittelt, dass es z. b. höflich ist, wenn man beispielsweise ein
Geschenk bekommt, das man nicht gut findet, oder das einem überhaupt nicht
gefällt, dies dem Gegenüber nicht zu zeigen – sondern eben vorzutäuschen, wie
sehr man sich darüber freut. So sind wir
als Kind geprägt worden von im Grunde genommen widersprüchlichen Botschaften,
was Lügen betrifft. Und dies beeinflusst unser Verhalten nun als Erwachsene.
Hinzu kommt: Wir haben als Kinder auch
so manchesmal erfahren, dass wir mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit bekommen,
wenn wir „ein wenig Lügen“. So zieht sich das dann u. U. durch das Leben und
wir nutzen diese Strategie.
Doch wen belügen wir letztendlich? Uns selbst!
Übrigens: Nennen wir dies dann oft nicht als Lüge sondern als diplomatisches
Vorgehen ;-))
Viele kennen dies wahrscheinlich aus so einigen
Bereichen des Berufslebens.
Fazit: Hören wir auf, uns selbst zu belügen und seien
wir ehrlich, aufrichtig und zuverlässig vor allem uns selbst gegenüber. Und
wenn wir mit unseren Mitmenschen aus dem Herzen heraus kommunizieren, brauchen
wir zukünftig auch nicht zu lügen, sondern können ganz ehrlich sein. Denn:
Solange wir von Herz zu Herz miteinander kommunizieren brauchen wir keine
Lügen, Notlügen und Unwahrheit. Eine Kommunikation von Herz zu Herz kann nie
verletztend sein!
Herzlichst
Irmgard Bronder
Mental- und GesundheitsPraxis KraftQuelle Selbst
www.die-gedankenenergie.de
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