Heute möchte ich mal wieder kurz auf das Thema „Ernährung“ –
insbesondere auf Soja eingehen. Immer mal wieder werde ich angesprochen „man
habe gehört/gelesen, daß Soja als Alternative zu Fleisch gesundheitsschädlich
sei …“
Im Internet kursieren abenteuerliche Informationen - selbst Schriftstücke in welchem Soja als eine Gefahr für die Menschheit dargestellt wird, sind zu finden...
Zum einen wird sich wohl kaum jemand, der sich aus
gesundheitlichen und ethischen Gründen für eine vegane oder zumindest
vegetarische Ernährung entscheidet,
ausschließlich aus Sojaprodukten ernähren.
Sojaprodukte aus Billigmärkten mögen u. U. durch
Zusatzstoffe – wie sie im übrigen wohl in allen Produkten aus Billigmärkten
enthalten sind, aus genmanipuliertem Soja hergestellt sein. Und auf genmanipulierte Produkte und Zusatzstoffe kann man wahrlich verzichten. Wenn man sich damit ein wenig beschäftigt,
findet man durchaus Anbieter ohne Gensoja und findet auch Anbieter, welche ihr Soja
nicht aus Ex-Regenwaldflächen beziehen.
Abgesehen davon landet Soja auf Umwegen energie- und
Co2-intensiv über Tierfutter und Fleisch auf dem Teller – denn Soja dient als
Futterpflanze für Tiere – hierfür wird nicht nur immer mehr Regenwald gerodet,
sondern auch gentechnisch verändertes Saatgut benutzt, Pestizide inklusive.
Unumstritten liefern Soja bzw. Tofu hochwertiges Eiweiß,
Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Selbst die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt inzwischen tierische Fette zu
reduzieren und pflanzliche Fette wegen der ungesättigten Fettsäuren zu
bevorzugen. Wäre die DGE eine völlig
unabhängige und neutrale Institution, so würde sie vielleicht inzwischen auch
Klartext reden: Daß man auf den Genuß
von tierischem Eiweiß aus
gesundheitlichen Gründen gänzlich verzichten sollte.
Fazit: Wenn man in sich hineinlauscht und die leise Stimme
der Seele, des Herzens wahrnimmt – in dem Bewußtsein, daß alles auf gewisse Art und Weise miteinander
verbunden ist, daß jeder Einzelne ein Teil des Ganzen ist, daß unsagbar schreckliche Zustände in
Schlachthöfen herrschen, daß jedes Lebewesen (auch wenn es biologisch
ernährt wurde) einen Überlebenstrieb hat, daß wir die Natur brauchen (auch wenn der
Regenwald km-mäßig weit weg von uns ist), daß man selbst kaum dazu bereit wäre, ein Tier
zu töten, um Teile dieses toten Tieres anschließend in der Pfanne zu braten oder gar zerkleinert
mit Gewürzen in den tiereigenen Darm stecken würde, um es als sogenannte Wurst zu
essen ... Dann kann man völlig unabhängig von der inzwischen bekannt
gesundheitsschädlichen Wirkung von
tierischem Eiweiß auf unseren Körper doch nur zu einem Resultat kommen: Sich für eine gesundheitsbewußte und tierleidfreie Ernährung zu entscheiden.
Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen