Ich glaube, es gab bislang kaum einen Karfreitag, an welchem ich mich nicht an die Karfreitage meiner Kindheit erinnerte. Dies war jeweils für mich der schrecklichste Tag im Jahr: Es durfte keine Musik gehört werden, selbst wenn man das Radio anmachte, kam nur (zumindest für meine Kinderohren) Trauermusik, ich durfte auch nicht zur Freundin zum spielen, diese durfte natürlich an Karfreitag auch nicht zu mir ....
Und gerade eben erinnerte ich mich wieder daran, denn wir hatten gemeinsam viel Spaß mit unseren Kindern, haben viel miteinander gelacht und gemeinsam gespielt. Und mit unserem Ältesten war ich heute Morgen auch schon ganz abenteuerlich fast zwei Stunden kreuz und quer im Wald unterwegs. Ich bin dankbar, dass unseren Kindern diese Erfahrung zu Karfreitag erspart bleibt ... Natürlich kennen auch unsere Kinder die geschichtlichen Hintergründe zu Karfreitag. Aber auch ich habe mich als Kind schon gefragt: Kann dies von Gott so gewollt sein, dass wir Schuldgefühle tief in uns entwickeln, wenn wir Jesus am Kreuz sehen? Oder werden da in unserer Bibel (bewusst durch gewisse Institutionen) Sachverhalte evtl. anders dargestellt als sie tatsächlich waren? Wenn man danach sucht, findet man jedenfalls Hinweise hierzu. Mit meinem Wissen, das ich mir in den letzten Jahren aneignen durfte und dies auch kindgerecht an unsere Kinder weitergeben darf, sind wir Gott auf jeden Fall ein Stück näher gerückt... Und dies ohne einer Religion anzugehören - denn einen göttlichen Kern hat jeder Mensch, jedes Lebewesen, tief in sich verborgen - und dieser ist eben an keine Religion gebunden....
Herzlichst
Irmgard Bronder
www.die-gedankenenergie.de
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