Mittwoch, 11. April 2012

ADHS - Hände weg von Farb- und Zusatzstoffen

Sowohl in EinzelTerminen als auch in meinen Seminaren liegt es mir auch am Herzen darauf aufmerksam zu machen, was man alles so in unseren Lebensmitteln an Zusatzstoffen findet, welche unseren Körper auf Dauer sehr belasten und neben anderen energetischen Gründen auch zu Disharmonien (Krankheitssymptomen) führen.

Über Naturmedizin aktuell bin ich auf folgenden Artikel gestoßen:
"Über die Ursachen von ADHS ist bislang wenig bekannt. Eine genetische Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen. Fest steht jedoch, dass unsere hektische und hochtechnisierte Umwelt mit ihren ständigen Veränderungen das Leiden verschlimmert. Bei Kindern wird immer häufiger auch die moderne Ernährung als Risiko gebrandmarkt. Es häufen sich die Erkenntnisse, dass Zusatz- und Farbstoffe aus den modernen Nahrungsmitteln Kinder zunehmend hyperaktiv machen können. Forscher aus dem britischen Southampton untersuchten, ob chemische Zusätze im Essen die Hyperaktivität bei Kindern verstärkt. Die Dosierung der Zusatzstoffe entsprach einem täglichen Naschkonsum von etwa 112 g - also gemessen am Tageskonsum etlicher Kinder relativ wenig (etwa 250 g pro Tag). Die Ergebnisse waren dennoch eindeutig und bestätigten frühere Studien: Als Bestandteil von Süßigkeiten, Getränken und Fertigprodukten bergen künstliche Zusätze eine Risiko für starke Gemütsschwankungen, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität sowie allergische Reaktionen. Dass sich diese Erkenntnisse auf Erwachsene beziehen lassen, liegt auf der Hand. Gerade Frauen reagieren oft sehr sensibel auf alle künstlichen Zusätze in der Nahrung. Deshalb gilt als allererste Maßnahme gegen die ADHS-Symptome: Stellen Sie Ihre Ernährung um. Essen Sie so wenig vorgefertigte Speisen wie möglich und bereiten Sie sich lieber alles frisch zu. Achten Sie beim Einkauf auf die Zusatzstoffe, die auf den Etiketten ausgewiesen sind, und bevorzugen Sie Bioprodukte.
Um das gegen ADHS eingesetzte Medikament Ritalin tobt ein Glaubenskrieg. Da es die gute Laune und die Leistungsfähigkeit fördert, wird es immer häufiger gesunden Menschen als Modedroge verschrieben. Die Verordnungen sind von 1 Million auf über 18 Millionen Rezepte pro Jahr gestiegen. Die Zahl habe sich in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland verzwanzigfacht, sagen Experten. Weltweit ist der Verbrauch von Ritalin im vergangenen Jahrzehnt um 700 Prozent gestiegen, der größte Teil des Konsums fallen auf die USA. Hier bekommen Kinder jetzt schon reihenweise allmorgendlich ihr Ritalin-Dragee. Sie werden damit in den meisten Fällen schlicht und ergreifend ruhig gestellt, damit sie die Erwachsenen nicht nerven."

Ich möchte damit mal wieder anregen: Lass Dir beim nächsten Einkauf einmal ein wenig mehr Zeit und lies einmal, was an Zusatzstoffen, E-Stoffen, Geschmacksverstärkern und Süßungsmitteln in den Produkten versteckt ist, was man so als Lebensmittel kaufen kann. Oder schau jetzt einfach mal in Deinem Küchenschrank und Kühlschrank nach. Dann wird bewusst, dass viele Produkte von Lebensmitteln = "Mittel zum Leben" im Grunde genommen weit entfernt sind. Richte Deine Aufmerksamkeit dann mal auf Produkte, welche solche körperbelastende Stoffe nicht enthalten - Du wirst mit diesem Bewusstsein sehr sehr viel für Deine Gesundheit und Gesunderhaltung beitragen.

Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst

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