Im gestrigen Post habe ich auf die Escola da Esperanca in Portugal aufmerksam gemacht. Auf der Homepage von Tamera.org habe ich mich ein wenig umgeschaut und bin sehr angetan von diesem Konzept. Mich interessiert auch das dortige Tagungs- und Gästezentrum. Zu lesen ist auf der Homepage dazu:
“Niemand auf unserer Erde muss hungern, wenn wir ihren Reichtum sinnvoll nutzen. Nahrung, Wasser und Energie stehen der ganzen Menschheit kostenlos zur Verfügung, wenn wir die dafür geeigneten Strukturen schaffen.” (Dieter Duhm) Tamera ist ein internationales Ausbildungs- und Forschungszentrum, ein Ort der Wissensaneignung für Studenten, Gäste und die Gemeinschaft Tamera, um das Friedenswissens zu erlernen, das heute weltweit gebraucht wird. Von Mai bis November heißen wir alle herzlich willkommen - Revolutionäre, Forscher, Denker und Visionäre, Verwirklicher und Utopisten, Friedensaktivisten und Suchende, die mitdenken und mitarbeiten wollen an Konzepten für eine neue Zivilisation auf dem Planeten Erde – für eine Zukunft ohne Krieg."
Begeistert hat mich die Authentizität dieses Projektes.
Authentizität fehlt uns noch in vielen Bereichen: Wenn ich mir alternative Schulkonzepte oder ökologisch, ganzheitliche andere Konzepte anschaue, finde ich es schade, dass auf der einen Seite ein ganzheitliches und ökonomisches Konzept vermittelt werden möchte - auf der anderen Seite, die Themen Nahrung und Energie beispielsweise sehr zu wünschen übrig lassen. Es sollte nach meiner Auffassung selbstverständlich sein, dass in allen solchen Projekten die ganzheitliche Betrachtung vorgelebt und weitergegeben wird. Und dazu gehört eben unter anderen auch eine völlig tierleidfreie und vegane Ernährung. Dazu gehört auch, dass die Person, welche ein Fach wie beispielsweise Religion/Ethik unterrichtet und mit den Kindern über die 10 Gebote spricht, nicht gleichzeitig im Klassenraum steht und nach Wespen schlägt, um diese zu töten und in der Pause das klassische WurstBrötchen verzehrt. Wie heißt es doch im 5. Gebot: "Du sollst nicht töten ..." Sollte dies sich nicht auf wirklich alle Lebewesen beziehen?
Und so war ich wirklich erstaunt, dass bei den Aufenthaltdetails für Gäste darauf hingewiesen wird, dass
- es eine vegane Vollverpflegung gibt
- ausschliesslich biologisch abbaubare und tierversuchsfreie Kosmetikartikel zu verwenden sind
- dass möglichst eine Anreise mit Bahn/Bus und Auto (auch Mitfahrmöglichkeiten werden angeboten) erwünscht ist. ("Schon mit einem Flug, zum Beispiel von Berlin nach Lissabon und zurück, schädigen Sie das Klima ebenso, als wenn Sie ein Jahr lang jeden Tag 55 km Auto fahren." so steht es auf der Homepage geschrieben)
Ich denke mit der Verbreitung solcher Informationen kann man dazu beitragen und anregen, in allen solchen Projekten authentisch zu leben, damit dies keine Projekte bleiben, sondern zur Selbstverständlichkeit werden ...
Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst
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