Montag, 21. Februar 2011

Der König und der Bettler

Eine wunderbare kleine Geschichte (der Verfasser ist mir leider nicht bekannt):

Sie spiegelt wieder, wie Menschen dazu geneigt sind, sich vom Ego leiten zu lassen: Ständig im Außen orientiert damit beschäftigt, das Ego zu befriedigen: mit Geld, mit dem neuen Auto, mit Klamotten, mit einem tollen Haus, mit diesem und jenem.... Das Ego verschlingt dies alles - die innere Leere bleibt - alles Materielle verschafft lediglich ein recht kurzes Glücksgefühl. Dann macht das Ego sich schon wieder auf die Suche .... und ist dennoch nie zufrieden - die innere Leere bleibt.:
Auf einem Rundgang durch seine Hauptstadt begegnete der König einem  Bettler. „Wenn Du mir etwas geben willst“, sagte der Bettler zum König, „dann musst du dich an meine Bedingung halten“. Der König war verblüfft. Er kannte viele Bettler, aber einer, der ihm Bedingungen stellen wollte, war ihm noch nie begegnet. Er schaute dem Mann in die Augen und spürte, dass er eine starke Ausstrahlung hatte. Merkwürdig! Dieser Bettler hatte Power und Charisma.
Tatsächlich war der Bettler gar kein Bettler, sondern ein Sufi-Mystiker, aber das ahnte der König nicht. „Was meinst du mit »Bedingung«?“ fragte der König und der Bettler antwortete: „Ich nehme dein Almosen nur an, wenn es dir gelingt, meinen Bettelnapf bis zum Rand zu füllen.“ Der König glaubte, sich verhört zu haben. Der Bettelnapf war klein. Wollte sich der Bettler über ihn lustig machen? „Wie kommst du denn auf die Idee, dass ich deinen kleinen dreckigen Bettelnapf nicht voll kriege!“ fragte der König scharf. „Ich bin doch kein Bettler, so wie du!“ Der Bettler lächelte und sagte: „Es ist besser, wenn ich dich warne, bevor du es versuchst und vielleicht Probleme kriegst.“ Was zum Teufel bildete sich dieser Bettler ein? Der König war neugierig und wütend geworden. Er befahl seinem Wesir: „Mach diesen Bettelnapf voll!“ Der Wesir eilte in den Palast, kehrte nach ein paar Minuten mit eine Tasche voller Edelsteinen zurück und warf sie in den Bettelnapf. Da passierte etwas merkwürdiges: Die Edelsteine verschwanden in dem Bettelnapf so schnell, wie der Wesir sie hineinwarf! „Weiter!“ rief der König. „Mehr!“ Er war außer sich vor Erstaunen und Wut. Er wollte um keinen Preis in der Welt nachgeben und dem Bettler einen Triumph gönnen. Der Wesir eilte in den Palast zurück und holte mehr Edelsteine. Aber auch sie verschwanden in dem Napf des Bettlers. Jetzt verlor der König seinen Verstand. Er war bereit, sein ganzes Königreich aufs Spiel zu setzen. Der Bettler durfte einfach nicht gewinnen! „Mehr!“ schrie er und der Wesir eilte davon und holte mehr Edelsteine, immer mehr, bis die Schatzkammer leer war. So verschwand das ganze Vermögen des Königs und der Staatsschatz in dem kleinen Bettelnapf. Und am Ende war der König genau so arm wie der Bettler. Jetzt endlich kam der König wieder zur Vernunft. Er verbeugte sich vor dem Bettler. „Ich habe dich beleidigt“, sagte er. „Bitte vergib mir. Und bevor du gehst, verrate mir bitte das Geheimnis deines Bettelnapfes. Wie kommt es, dass alle meine Schätze in ihm verschwunden sind?“ Der Bettler lachte und sagte: „Ich habe den Napf aus dem gleichen Stoff gemacht, aus dem das menschliche Ego gemacht ist. Das Ego kann nie genug kriegen. Was immer du ihm gibst – es verschwindet. Es ist nie erfüllt.“ 

FAZIT: Solange man das eigene Ego nicht überwindet und in der Stille lernt, der leisen Stimme seines Herzens, seiner Seele zu lauschen, wird man immer wieder im Außen orientiert auf der Suche sein - nach Glück, nach Glückseligkeit - dabei liegt dieser große Schatz in jedem von uns verborgen und möchte entdeckt werden.

Herzlichst
Irmgard Bronder


Donnerstag, 10. Februar 2011

TeeEmpfehlung

Ich sitze gerade vor meinem Computer, bin dabei einen Newsletter zu schreiben um auf das nächste Wochenendseminar am 2./3. April 2011 aufmerksam zu machen und genieße eine leckere Tasse Tee - Bio Vereine Tee..... Auf der Verpackung steht: Frisch und gelassen durchs Leben ..... Wir trinken recht viel Tee - am liebsten auch losen Tee - natürlich auch ohne irgendwelche Aromastoffe ... doch dieser Tee begeistert mich zunehmend. Daher möchte ich Euch heute mal eine kleine TeeEmpfehlung weitergeben. Die Inhaberin der Herstellerfirma Gourveine, Dr. Gabriele Stoll, beschreibt den Tee mit folgenden Worten: "Der subtile Duft und Geschmack von Verveine Tee verleiht Ihnen einen Kick durch das zitronig-erfrischende Citral im ätherischen Öl und Balance aufgrund seiner wohltuenden, stressmindernden, krampflösenden Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Ein wahrlich ganzheitlicher Tee, mit dem Sie durch Nichts aus der Ruhe zu bringen sind." Diese Beschreibung passt wunderbar in jeden Tag und in die tägliche mentale Ausrichtung ... 

Herzlichst
Irmgard Bronder

Freitag, 21. Januar 2011

Leichter Entscheidungen treffen mit Systemstellen

Heute möchte ich mal wieder auf das Thema morphogenetische Felder eingehen bzw. darauf, wie einfach es sein kann, Entscheidungen zu treffen, wenn man sich diese Möglichkeit zu Nutze macht. Morphogenetische Felder sind nichts anderes als Energiefelder. Diese kann man wahrnehmen. Unter dem Thema "Familienstellen" oder "Systemstellen" ist dies durch Bernd Hellinger und seine Arbeit bekannt. Rupert Sheldrake ist hier auch ein Vorreiter, denn er befasst sich seit vielen Jahren mit morphogenetischen Feldern. Aufbauend auf dem Thema, dass wirklich alles eine Form von Energie ist, kann man sich durch das Wahrnehmen dieser Energiefelder eben auch in alles hineinfühlen und so z. B. leichter auch zu den verschiedensten Themen Entscheidungen treffen. Ein kleines Beispiel hierzu: Unsere 10jährige Tochter hatte vor einiger Zeit den Wunsch geäußert, zusammen mit Ihrer Freundin zum Ballettunterricht zu gehen. Nach der ersten Unterrichtsstunde war sie zunächst hellauf begeistert, dann kamen Zweifel in ihr auf, ob sie sich wirklich fest anmelden solle. Nach einigem hin und her (anmelden ja, anmelden nein...) haben wir gestern nun das Thema - wie man im Fachjargon sagt - aufgestellt. Ich nahm drei Zettel, beschriftete einen Zettel mit ihrem Namen, einen weiteren mit Ballettunterricht und den dritten Zettel mit kein Ballettunterricht. Sie kennt solche Möglichkeiten der Wahrnehmung schon - wir haben dies schon bei einigen Themen gemacht. Ich gab ihr also die Zettel und bat sie, diese auf den Boden im Zimmer, ganz nach ihrem Gefühl zu legen. Ich gab ihr diesmal auch die Zettel umgedreht (sie konnte also nicht lesen, was auf dem jeweiligen Zettel stand), so daß sie sich wirklich ganz von ihrem Gefühl leiten lassen konnte. Dann stellte sie sich nach und nach auf die einzelnen Felder, ging in ihre Wahrnehmung und erzählte mir, was sie fühlte. Erst dann drehten wir die Zettel um und stellten fest, dass sie sich auf dem eigenen Feld (der Zettel mit ihrem Namen) und dem Feld "Ballettunterricht" am wohlsten fühlte. Damit war dann auch endgültig die Entscheidung getroffen: Wir melden sie fest an der Ballettschule an. So einfach und so leicht kann also Systemstellen sein - so einfach und leicht, kann man Entscheidungen treffen, wenn man ein wenig Hintergrundwissen hierzu hat. 
Wenn Du Dich ein wenig mit morphogenetischen Felder vertraut machen möchtest - hier ist ein kleiner Beitrag, welchen ich auf Youtube gefunden habe. Abschließend hatten wir noch den Gedanken "weggeschickt", dass es wünschenswert wäre, wenn irgendwann einmal auch in der Schule ein Fach unterrichtet würde, das da heißt "Wahrnehmung morphogenetischer Felder". Wer weiß, das Unterrichtsfach "Glück" wird probeweise ja an einer Heidelberger Schule bereits unterrichtet....


Herzlichst
Irmgard Bronder

Donnerstag, 20. Januar 2011

Es reicht nicht aus, sich etwas zu wünschen ....

Es reicht nicht aus, sich etwas zu wünschen - der Wunsch muss mit Herzensenergie verknüpft sein, dann kann er in Erfüllung gehen ... 
Eine kleine Geschichte dazu:
Ein Meister und sein Schüler gehen schweigend am Fluß spazieren. Da fragt der Schüler den Meister: "Meister, sage mir, wie werde ich erleuchtet? Was muss ich tun?" Der Meister zögert nicht einen Augenblick, packt den Schüler am Kragen und zieht ihn dann bis in den Fluss hinein. Dort drückt er Gesicht und Oberkörper des Schülers unter Wasser. Der Schüler beginnt bereits nach kürzester Zeit um sich zu schlagen und versucht verzweifelt, sich zu befreien. Schließlich beendet der Meister das Untertauchen und der Schüler schießt aus dem Wasser, ringt heftig nach Luft. Der Meister fragt ihn: "Was ist in Deinem Kopf vorgegangen, als ich dich unter Wasser hielt?". Nun, zunächst dachte ich an verschiedene Dinge, aber nach ein paar Sekunden, als ich bemerkte, dass Sie mich nicht loslassen, da hatte ich nur noch einen Gedanken: Luft! Ich brauche Luft!", antwortete der Schüler. Nun lächelte der Meister: "Merke Dir die Intensität Deines Gedankens. Wenn du mit der selben starken Kraft nach Erleuchtung strebst, so wirst Du sie bald erreicht haben!"

FAZIT: Was auch immer Du in Deinem Leben erreichen willst, denke an diese kleine Geschichte und frage Dich, ob auch Dein Herz mit dem Wunsch verbunden ist. Wenn ja, stecke Deine Herzensenergie mit hinein und tue alles, was zu tun ist. Dann kann der Wunsch zur Realität werden...


Herzlichst
Irmgard Bronder

www.die-gedankenenergie.de

Mittwoch, 19. Januar 2011

Ein paar Gedanken zum Unterbewusstsein...

Dein Unterbewusstsein hört und macht was Du ihm vorgibst. Es fasst im Grunde genommen alles, was Du ihm sagst als einen Befehl auf. Und gleichzeitig bringt es Dir ständig Gefühle, Bilder, Ideen ... Du könntest also Dein Unterbewusstsein auch als Deinen besten, ständigen Begleiter ansehen, der geführt werden möchte, dem Du sagen kannst, wo es lang geht. Nimmst Du diesen Begleiter nicht wirklich wahr und gibst ihm die Führung an, dann holt er sich diese Führung im Außen: im direkten Umfeld, bei den Eltern, beim Partner, den Arbeitskollegen, aus den Medien usw. Anders ausgedrückt: Entweder Du triffst die Entscheidung, die Führung bewusst zu übernehmen oder Du wirst weiter geführt - entweder wählst Du Deine Gedanken bewusst selbst oder Du wirst weiter gedacht .... Wenn Du Deinem ständigen Begleiter, Deinem Unterbewusstsein also keine Anweisung gibst, dann kommt die Anweisung von Außen - so einfach ist dies im Grunde gekommen. Du kannst also ab sofort Deinem Begleiter die Anweisung geben, was zu tun ist und das Ruder selbst in die Hand nehmen. Rede doch mal mit Deinem Unterbewusstsein, deinem ständigen Begleiter: Gib ihm quasi Anweisungen. Sehe Dich selbst als Chef und Dein Unterbewusstsein ist Dein Mitarbeiter. Du kannst dies zu Beginn mit einer Firma vergleichen: Einige Mitarbeiter folgen direkt den Anweisungen des Chefs und erledigen mit Freude die gestellten Aufgaben - bei anderen Mitarbeitern stößt der Chef erst mal auf ein wenig Widerstand. ABER: Der Chef ist der Boss und hat das "Sagen" bis das von ihm gewünschte Ergebnis erreicht ist. Übernimm also als Chef die Führungsrolle und fordere ein, was Du selbst wirklich erreichen möchtest: Du kannst beispielsweise Deine Gedanken begrüßen und ihnen sagen, dass sie sich ab sofort auf jeden von Dir definierten Fokus konzentrieren dürfen. Du kannst ihnen auch sagen, das ab sofort jegliche Gedanken an Ängste, Ärger, Sorgen und Zweifel einzustellen sind und sie anweisen, sofort NIPSILD zu denken. NIPSILD = Nicht In Problemen Sondern In Lösungen Denken! Richte Deine Aufmerksamkeit also immer auf die Möglichkeiten und Chancen, Deinem Leben die wirklich von Dir gewollte Richtung zu geben. Richte Deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge und Aspekte - auf die Durchführung Deiner Pläne und auf das Erreichen Deiner Ziele.

Herzlichst
Irmgard Bronder

www.die-gedankenenergie.de

Dienstag, 18. Januar 2011

Mache jeden Tag zum schönsten Tag Deines Lebens ....


Wie fühlt es sich an, aus dem heutigen Tag einen wunderbaren Tag zu machen? Allein durch Deine Entscheidung am Morgen, gleich schon beim Aufwachen, kannst Du die Entscheidung treffen: Heute werde ich einen wunderbaren Tag erleben! Sei offen und gespannt, was der Tag Dir bringen wird. Starte in den Tag mit den Augen eines Kindes und achte einmal auf die vielen kleinen Dinge, über die Du Dich freuen darfst. Wenn Du irgendein Problem siehst, dann sehe es als Herausforderung ... Frage Dich, was Du daraus lernen kannst und lasse es nicht zu, dass ein Problem Dich niederdrückt und über Dich herrscht. Richte Deine Aufmerksamkeit auf Lösungsansätze und sei offen und neugierig, wie das Universum Dir Lösungsmöglichkeiten und Ideen präsentiert - auf eine Weise, die Du mit dem Verstand kaum kreieren kannst. Und am Abend wirst Du dankbar rückblickend feststellen: Was war dies heute ein wunderschöner Tag!

Herzlichst
Irmgard Bronder

MentalPraxis KraftQuelle Selbst

www.die-gedankenenergie.de

Montag, 17. Januar 2011

Neues Schulfach

"Glück" heißt ein neues Schulfach, das an einer Heidelberger Schule unterrichtet wird. Dem Schuldirektor geht es darum, dass es den Schülern gut geht - körperlich und seelisch. Dieser Unterricht soll wieder Bildung im "ursprünglichen Sinn" vermitteln und die Schule soll mehr sein, als  eine Qualifizierungsanstalt. Im Vorwort zum badenwürttembergischen Bildungsplan ist zu lesen: " Jeden Bildungsplan wird man zukünftig daran messen, ob er geeignet ist, die Zuversicht junger Menschen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Verständnisbereitschaft zu erhöhen...". Ein solches Projekt könnte weltweit Schule machen .... Vielleicht sind ja ein paar Schulpädagogen unter den Leserinnen und Lesern hier, um diese Idee aufzugreifen ....



www.die-gedankenenergie.de