Mittwoch, 7. September 2011

Dürfen Tierfreunde Tiere essen?

Auf http://www.veggiswelt.de/Tierfreunde-Diskussion.htm habe ich folgenden Artikel gefunden. Der Artikel stammt von Bernd Höcker (Autor und Verleger). Ich finde, da ist vieles auf den Punkt gebracht - deshalb möchte ich diesen auch gerne hier weitergeben:

In einem Gedicht heißt es: "Du sagst, ich liebe die Tiere, aber Du isst sie ... nun habe ich Angst, du sagst zu mir: Ich liebe dich!" 
Viele Tierfreunde essen zwar Schnitzel, Aufschnitt und Würstchen, verbinden damit aber keine Tiere. Es sind für sie nie wirkliche Tiere gewesen, die schützenswert und liebenswert sind, die ein Recht auf ihr Leben hatten. Es wurde Ihnen grausam genommen. Die meisten Menschen wollen nicht wissen, woher ihr Fleisch kommt und was die Tiere dafür durchmachen mussten. Es gibt in unserer Gesellschaft eine starre Unterscheidung zwischen Knuddeltieren wie Hunde oder Katzen, denen es super gut gehen soll und den sog. Nutztieren, denen man alles erdenklich Schreckliche antun darf, wenn es denn nur dem (angeblichen)  Nutzen der Menschen dient.
Ein Freund ißt seine Freunde doch nicht, oder?

Woran liegt es, dass viele Tierfreunde keine Bedenken haben, Fleisch zu essen? Schon die Eltern machen ihren Kindern ja klar, dass man ein Kaninchen aus der Zoohandlung hegen und pflegen und ganz doll liebhaben muss (Knuddeltier) - ein Kaninchen aber, das auf dem Bauernhof aufwächst, darf brutal geschlachtet werden (Nutztier). Das versteht eigentlich kein einziges Kind auf Anhieb. Das muss von den Eltern erst erlernt werden und die haben es wiederum auch von ihren Eltern so gelernt. Aber nicht nur Kinder, auch Erwachsene werden wenn nötig auf Kurs gebracht: Kürzlich wurde im Fernsehen eine Reportage über einen Hummerkochkurs gezeigt. Die Tiere wurden dort bei vollem Bewußtsein ins heiße Wasser geworfen und zu Tode gekocht. Erst hatten die Teilnehmerinnen Skrupel, es selbst zu tun, da sie sahen, wie verzweifelt die Tiere im Wasser um ihr Leben strampelten und der Hitze zu entfliehen versuchten. Dann sagte der Chefkoch aber, dass das absolut schmerzfrei für die Tiere sei (was augenscheinlich überhaupt nicht der Fall war!). Sofort waren alle Hemmungen verflogen und die Hummer wanderten einer nach dem anderen - ohne jede Betäubung - in den Topf.

Häufig genug werden „Nutztiere“ auch so dermaßen veralbert, dass die Menschen ihnen jede Würde abzuerkennen bereit sind. So etwa durch die bizarren Bilder von Hühnchen mit Spießen in der Hand, die sich am liebsten selber grillen würden oder Schweinchen mit Kochlöffeln und Kochmütze, die sich schon wie verrückt auf den Schlachter freuen. Noch widerlicher: Bei einer Verlosung (ebenfalls in einer Fernsehreportage gezeigt) wurde eine halbe Sau als das „Boxenluder Tutti“ bezeichnet und der Gewinner bekäme „80 Kilo nackend Tutti Frutti“!

Eine Schlachtung ist immer entwürdigend!

Einige Tierfreunde müssen sich Ausreden zurechtlegen, um weiter Fleisch zu essen. Eine schöne Ausrede ist die Biohaltung. Mit der Phantasie einer heilen Welt im Kopf kaufen die Kunden, die eigentlich schon ein schlechtes Gewissen entwickelt haben, dann wieder mit gutem Gewissen ihr Fleisch. Richtig ist: Die Tiere in der Biohaltung werden zwar weitgehend artgerecht gehalten aber auch sie sterben an einem schmerzhaften Schnitt durch ihre Kehle. Auch ihnen nimmt man für einen Gaumenkitzel das Leben und gönnt ihnen gerade mal ein Dreivierteljahr auf dieser Welt. Allein der Vorgang des Schlachtens ist so entwürdigend, dass kein Fleischkunde, ob Bio oder nicht, es sich ansehen will.

Noch skurriler finde ich die Begründung eines Schamanen, weiterhin Fleisch zu essen, obwohl er angeblich alle Lebewesen gleichermaßen verehrt: „Ich bedanke mich dann vor jeder Mahlzeit bei dem Tier...“. Da freuen sich die Tiere aber!

Auch ich habe mir Anfangs viel vorgemacht. Nachdem ich wie aus einem Nebel heraus plötzlich erkannte, dass ein Schwein oder eine Kuh, ein Huhn oder ein Fisch genau so viel Wert ist und genau so leiden kann wie beispielsweise ein Hund oder ein anderes Haustier, hat es trotzdem noch einige Zeit gedauert, bis ich Vegetarier wurde. Ich wusste einfach nicht, wie das gehen sollte: Was konnte ich überhaupt noch essen, was sollte ich Weihnachten oder auf Reisen essen, wie sollte ich es meinen Freunden erklären u.s.w.. Vegetarier werden, war für mich mindestens so schwer, wie das Rauchen aufzugeben.

Damals (1984) waren die gesundheitlichen Vorteile der vegetarischen Ernährung noch nicht so bekannt und deshalb wunderte ich mich, dass schon wenige Wochen nach der Ernährungsumstellung plötzlich Beschwerden wie weggeblasen waren, die ich schon als vollkommen normal akzeptiert hatte. So etwas hatte ich nie erwartet: Endlich konnte ich allen Tieren völlig befreit entgegentreten und wurde sogar noch mit einer immer besser werdenden Gesundheit und Widerstandskraft belohnt. Ich wurde nicht schwächlicher, sondern stärker!

Obwohl es zahlreiche Untersuchungen von renommierten Instituten gibt, welche die gesundheitlichen Vorteile der lakto-vegetarischen Ernährung belegen, wird der Vegetarismus selbst in Zeiten von BSE, Schweinepest, Salmonellen, Hormonen, Antibiotika und Massentierhaltung weitgehend ignoriert. Dabei hilft man durch eine Ernährungsumstellung nicht nur den Tieren, sondern auch sich selbst.

Von der Gastronomie würde ich mir wünschen, dass sie echte vegetarische Gerichte anbietet, phantasievolle Gerichte mit Falafel, knusprigen Bratlingen und so weiter. Auch Nichtvegetarier würden gern auch mal auf Fleisch verzichten, wenn man Sie nur ließe.


Auf der Seite von veggieswelt.de gibts dieses Poster auch zum kostenlosen download.

Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst

www.die-gedankenenergie.de

Dienstag, 6. September 2011

Tag X kommt immer näher ...

Ein interessanter Beitrag von Andreas Popp zur aktuellen Lage mit kleinen Ausschweifungen zur gesamten wirtschaftlichen Ordnung. 


Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst

www.die-gedankenenergie.de

Was passiert eigentlich bei einer Heilbehandlung?

Auf der Messe am Wochenende wurde mir des öfteren die Frage gestellt, was bei einer Heilbehandlung eigentlich passiert: Immer wenn der Körper uns irgendwelche Symptome schickt, z. B. in Form von Schmerzen, ist eine Disharmonie in unserem Energiesystem - es ist etwas nicht heil. Die Ursachen von körperlichen Symptomen liegen immer in der Seele begründet - auch wenn es oberflächlich betrachtet anders zu sein scheint. Öffnet man sich dieser Betrachtungsweise und schaut näher hin, welche Botschaft hinter dem Symptom steckt, so bekommt man auch Informationen und Aspekte dazu. 


Was passiert nun durch Handauflegen?
Durch das Handauflegen stelle ich mich als Kanal zur Verfügung - durch diesen der Seele Energie und Licht zugeführt werden, verbunden auch mit der Bitte, dass nun die Heilung geschieht, welche zum jetzigen Zeitpunkt geschehen darf.  Bittet man auch um weitere Informationen und Aspekte, werden auch diese in der Form zugänglich, wie dies für den Klienten zur Bewusstwerdung notwendig ist: Er bekommt entsprechende Informationen, um die Ursache seiner Symptome/seiner Krankheit zu erkennen. Dies alles passiert in einem meditativen Zustand, der Klient kann innehalten, wird sich selbst bewusst. Dies wiederum ist der Grund, warum tief sitzende, blockierende Ursachen von Krankheiten in Körper, Geist und Seele auf diese Weise gezielt aufgelöst werden können. 
Schmerzen und Ängste können sich auflösen, ebenso Blockaden und viele Themen, welche bislang vielleicht ein großes Hindernis im Leben darstellten, werden aus einer anderen Sichtweise klar und können eine Lösung erfahren. Körper, Geist und Seele können in Einklang kommen.
Das energetische Heilen (geistige Heilen) stellt übrigens eine der ältesten und erfolgreichsten Heilmethoden der Menschheitsgeschichte dar und ist seit März 2004 auch in Deutschland durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes rechtlich anerkannt. Von Hippokrates, dem Lehrmeister aller Ärzte stammt die Aussage „Medica mente, non medicamente“ – „Heile mit dem Geist, nicht mit Medikamenten!“.

Herzlichst
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst

in so fern ist Heilen wirklich hilfreich.

Freitag, 2. September 2011

Eine kleine Wochenendinspiration ...

Ich sitze hier gerade am Schreibtisch, bin dabei noch die letzten Vorbereitungen für eine Messe (Biosens in Pirmasens)  auf der ich am Wochenende sein werde zu tätigen und überlege, was ich noch schnell als kleine Inspiration für das Wochenende hier posten kann. Als ich mich so überlegend umschaue, fällt mein Blick auf ein Kärtchen, welches im Bücherregal über mir steht: "Du bist einfach wunderbar..." - ist darauf zu lesen - meine Tochter hatte dieses mir mal geschenkt. Und genau das möchte ich zum Wochenende mit auf den Weg geben: Suche mal bewusst Dinge in Deinem Leben, die wunderbar sind und richte auch die Aufmerksamkeit auf die wunderbaren Seiten an Dir selbst - Du wirst staunen, wenn Du die Aufmerksamkeit darauf richtest, wie viel Dir dann auch einfällt.

Ich wünsche allen ein wunderbares Wochenende!

Herzlichst 
Irmgard Bronder
Mentalpraxis KraftQuelle Selbst

www.die-gedankenenergie.de




Donnerstag, 1. September 2011

Was ist Philosophie?

Vor einigen Tagen habe ich bereits Jostein Gaarder erwähnt - seine beiden Romane "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort" und "Sofies Welt". Nun haben wir bereits angefangen, "Sofies Welt" zur abendlichen Lektüre zu machen - in einer Lektion ging es um das Thema "Was ist Philosophie?". Die Erklärungen und Beispiele haben mich und die Kinder berührt, so dass ich Euch ein Beispiel hier heute weitergeben möchte: Philosophie ist die Fähigkeit, uns zu wundern! Kleine Kinder haben diese Fähigkeit - alles ist neu, alles wird neu entdeckt. Als Beispiel wird in dem Roman auch angefügt: "Wenn ein kleines Baby reden könnte, würde es sicher erzählen, in was für eine seltsame Welt es gekommen ist. Denn obwohl das Kind nicht sprechen kann, sehen wir, wie es um sich zeigt und neugierig die Gegenstände im Zimmer anfaßt." Je älter wir dann werden, umso selbstverständlicher wird alles - mit anderen Worten, wir verlieren die Fähigkeit, uns zu wundern, weil so vieles Gewohnheit geworden ist, so vieles ist selbstverständlich. Und so zieht das Leben an vielen vorbei, ohne dass sie wirklich leben, viele habe gar kein Augenmerk mehr auf die Erde, die Natur....
Ich möchte mit diesem Beitrag dazu anregen, heute mal Deine Umgebung, die Menschen, die Natur wieder mit kindlichen Augen anzusehen, die Schönheit um Dich herum wieder zu entdecken und wahrzunehmen und dann auch mal zu beobachten, was dies tief in Dir an Gefühlen erweckt.... an Botschaften, die Deine Seele Dir sendet, wenn Du Dich nur mal wieder dafür öffnest....

Ich wünsche in diesem Sinne einen WUNDERVOLLEN Tag!

Herzlichst 
Irmgard Bronder
MentalPraxis KraftQuelle Selbst
www. die-gedankenenergie.de