Donnerstag, 13. Januar 2011

Schon mal was von SALUTOGENESE gehört?

Salutogenese ist abgleitet aus dem lateinischen salus für Gesundheit = Unverletztheit, Heil, Glück  und gesene für Geburt = Ursprung, Entstehung. Salutogenese bedeutet  Gesundheitsentwicklung - Salutogenese beschäftigt sich mit Faktoren, die zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit beitragen. Sie wurde von Aaron Antonovsky, ein Medizinsoziologe, bereits in den 70er Jahren entwickelt. Man spricht hier auch von salutogenem Potenzial: Darunter versteht man im Fachjargon die Summe der Ressourcen, welche jeder Mensch hat, um sich gesund zu entwickeln. Ich bin auf Salutogenese aufmerksam geworden, weil die ganzheitliche Sichtweise von Körper + Geist + Seele in meinen mentalen Energiesitzungen, Seminaren und  energetischen Heilsitzungen auch immer eine gewichtige Rolle spielt. Und ich finde es so wichtig und begrüßungswert, dass immer mehr Menschen sich diesen Themen öffnen. Daß immer mehr Menschen die Verantwortung für sich selbst übernehmen und  immer mehr Menschen sich an uraltes Wissen erinnern und sich den "Geheimnissen der Heilung" anvertrauen. Denn dabei geht es darum, Körper + Geist + Seele in Einklang zu bringen, um an eben die Ressourcen zu gelangen, welche in jedem verborgen sind. Wird auf energetischer Ebene eine Grundlage geschaffen - so kann sich auch auf physischer Ebene Gesundheit manifestieren. 




Herzlichst
Irmgard Bronder

www.die-gedankenenergie.de

Samstag, 8. Januar 2011

Viele haben sich zum Jahresanfang sicherlich wieder vorgenommen, auch mal was Gutes für den Körper zu tun. Für all diejenigen, welche sich mit der Gesunderhaltung des Körpers ein wenig beschäftigen möchten, kann ich eine Entkalkung der Blutgefäße empfehlen. In einem Beitrag im März letzten Jahres bin ich schon ein wenig darauf eingegangen - in diesem Jahr werde ich bereits heute damit anfangen ;-)) Hier also der Link zum damaligen Beitrag.

Herzlichst
Irmgard Bronder

www.die-gedankenenergie.de

Mittwoch, 5. Januar 2011

Lass Freude in Dein Leben ...

Heute Morgen beim Frühstück hatte ich unserer Tochter erzählt, dass ich mir noch vor dem ersten Termin Zeit nehme, unseren Weihnachtsbaum abzuschmücken. Es ergab sich, dass wir beide ein wenig Rückblick hielten auf das schöne Weihnachtsfest, auf die Silvesternacht und ein wenig im Spaß sagte ich zu ihr, dass auch heute ein Festtag sei. Heute sei Wochenmitte.... Sie meinte dann (und damit liegt sie auch völlig richtig), dass jeder Tag ein Festtag sei und ein Grund zum Feiern: Man könnte jeden 1. Mittwoch im Jahr feiern, jeden 2. Mittwoch usw., jeden einzelnen Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde... Nachdem ich sie ein kleines Stück mit dem Auto zur Schule brachte, saß ich dann noch schön warm eingepackt ein wenig im Schnee hinterm Haus bei einer leckeren Tasse Tee und habe es genossen anzusehen, wie es immer heller wurde, habe den Lärm in der Ferne wahrgenommen und dann dem Vogelkonzert in der Nähe noch ein wenig gelauscht und mich so auch noch ein wenig mehr auf den heutigen Tag eingestimmt. Während ich diese Zeilen nun schreibe ist mir ein Video von einem Mann, welcher ohne Arme und Beine geboren wurde, eingefallen. Er sprüht nur so voller Lebensfreude. Es ist ein gutes Beispiel, dass man jederzeit - aufgrund seiner eigenen Entscheidung - Freude in sein Leben lassen kann, jeden Tag dankbar bewusst genießen kann. Nach einer kleinen Recherche hab ich das Video von Nick Vujicic auf Youtube auch gefunden und gebe hier für alle von Euch, welche heute eine kleine Inspiration dazu gebrauchen können, den Link hier weiter. Schaut Euch das Video einfach mal an, auch wenn ihr kein Englisch versteht, das ist primär nicht wichtig...


Ich wünsche Euch in diesem Sinne einen freudvollen Tag.

Herzlichst
Irmgard Bronder

www.die-gedankenenergie.de

Dienstag, 4. Januar 2011

Ein paar Gedanken zu 2011 ...

… aus der Numerologie ...

2011 liegt unter den Aspekten der Numerologie in der Schwingung der Zahl 4. Wesentliche Themen in diesem Jahr könnten also sein 
  • Zielbewusstsein
  • Ausdauer 
  • Neuorganisation 
Verborgene Aspekte möchten an die Oberfläche, um sich (weiter) entwickeln zu dürfen – Das Jahr könnte sogesehen auch ein Jahr des Neuanfangs sein bzw. werden. Ein Jahr, um das eigene Bewusstsein auf  mögliche Veränderungen in 2012 vorzubereiten  bzw. einzustimmen. Wer sich wissenschaftlich fundiert näher mit Veränderungen in 2012 beschäftigten möchte, dem kann ich einen Vortrag von Dieter Broers vom Mai 2010 empfehlen. Dieter Broers geht es darum, Brücken zu bauen zwischen Wissenschaft und Spiritualität. In diesem Vortrag geht der Wissenschaftler auch darauf ein, welche Widersprüche der Schulwissenschaft und welche Entdeckungen es waren, die ihn zu seinen Forschungen inspirierten: 

 


Herzlichst
Irmgard Bronder

Montag, 3. Januar 2011

Der grüne Planet

Der grüne Planet - Besuch aus dem All - Filmtipp 
Ich hab' diesen Film kürzlich im Web entdeckt und ihn angeschaut. Der Film erschien bereits 1996 unter dem französischen Originaltitel "La belle verte". Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin ist Coline Serreau. Der Film ist eine gesellschaftskritische Science-Fiction-Komödie, welche die nicht gerade förderliche Seite des heutigen Lebensstils beleuchtet: Weit weg von der Erde existiert ein grüner Planet, auf dem Verwandte der Menschen leben. Sie sind auf einer Bewusstseinsstufe, auf welcher sie ihre Konzentration, ihr Wissen, ihre Stärke und ihre Energie auf den Fortschritt ihrer Körper und ihrer Gedanken richten. Einmal im Jahr treffen sich diese Menschen, um die Ernteverteilung vorzunehmen und um über Auslandsreisen zu berichten und zu entscheiden. Diesesmal möchte keiner eine Reise zur Erde antreten. Lediglich Mila, deren Vater als letztes eine solche Reise unternommen hatte, erklärt sich bereit: Sie hat Informationen, dass Sie selbst auf der Erde geboren wurde und mit ihrem Vater zurückkehrte auf den grünen Planeten. Sie möchte also ihren Geburtsort erkunden und landet in Paris. Bei ihrer Odyssee durch die Großstadt erhält sie einen Kulturschock nach dem anderen... Sie lernt aber auch Menschen kennen, deren Schicksal sie zum Positiven wenden kann: Auf wirklich lustige Art und Weise wird dargestellt, wie man das Leben besser gestalten und in Einklang mit der Natur leben kann bzw. könnte. Ich finde es wirklich lohnenswert, diesen Film anzuschauen. Auch wenn es jetzt etwas seltsam klingen mag: Schaut Euch den Film mit dem Herzen an - bittet den Denker (Verstand) in Euch, einfach mal nur zu beobachten und beobachtet auch mal, was Euer Herz, eure Intuition dazu meint ...

Hier die Links zu youtube in entsprechender Reihenfolge - Gesamtdauer: 99 Minuten

Herzlichst
Irmgard Bronder

Freitag, 31. Dezember 2010

Einen guten Start ins Jahr 2011

Im Mentalblog war ich im Dezember bislang nur einmal präsent ... Es gab viel zu tun und die Beiträge hier sollen fließen und nicht unter Druck entstehen... Ein Programm, welches ich bei mir selbst vor einigen Jahren mit der Mentalen Resonanz Methode entdeckt habe und dieses "druck.exe" nannte, habe ich auflösen dürfen und geändert in ein "darf-exe"-Programm. Mit anderen Worten: Ich darf, ich kann - wenn ich möchte, es darf fließen ... ich muss überhaupt nichts.... Ich weiß, bei dem ein und anderen Leser bzw. Leserin unter Euch rebelliert der Verstand jetzt: ... einiges muss eben getan werden ... usw. Dem stimme ich auch grundsätzlich zu: Wenn ich jedoch im Hier und im Jetzt bin und bewusst all das tue, was ich tue, geschieht eben alles ohne Druck, ohne Zwang, es kann und darf fließen - mit anderen Worten - man ist im Fluß des Lebens angekommen und alles erfährt somit eine gewisse Leichtigkeit....
Ich wünsche Euch allen in diesem Sinne für 2011, dass Ihr auch in den Fluß des Lebens kommt, jeden Tag im Hier und im Jetzt genießen dürft. Ich wünsche Euch, dass Ihr Probleme unter den Aspekten sehen könnt, dass sie das All Euch schickt (Schicksal = es schickt das All) um zu wachsen, um ggf. auch die Richtung im Leben entsprechend zu ändern, was sicherlich teilweise auch mit schwierigen Entscheidungen verknüpft ist, welche Mut und Zuversicht verlangen. Ich wünsche Euch das Urvertrauen (wieder) zu erlangen, dass das Leben eben keine harte Schule ist, sondern es gut mit uns meint ... und dass ihr dies auch erfahren dürft, wenn ihr den Mut habt, dem Leben die wirklich gewollte Richtung zu geben, die Richtung, welche Euer Herz zum Singen bringt ...

Herzlichst
Irmgard Bronder

Dienstag, 14. Dezember 2010

Eine kleine Seele spricht zu Gott ...

Ich bin das Licht ... (von Neale Donald Walsh)

Eine wunderschöne Geschichte für kleine und auch für "große" Kinder: 

Einmal, vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: “Ich weiß, wer ich bin!” Und Gott antwortete, “Oh, das ist ja wunderbar! Wer bist du denn?” Die kleine Seele rief: “Ich bin das Licht!” Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. “Du hast recht”, bestätigte er, “du bist das Licht!” Da war die kleine Seele überglücklich, denn sie hatte genau das entdeckt, was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. “Hey”, sagte die kleine Seele, “das ist ja Klasse!” Doch bald genügte es der kleinen Seele nicht mehr zu wissen, wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun sein, wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist. Sie sagte: “Hallo Gott! Nun, da ich weiß, wer ich bin, könnte ich es nicht auch sein?” Und Gott antwortete der kleinen Seele, “Du meinst, dass du sein willst, was du schon längst bist?” “Also”, sprach die kleine Seele,“ es ist schon ein Unterschied, ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich bin. Ich möchte fühlen, wie es ist, das Licht zu sein!” “Aber du bist doch das Licht”, wiederholte Gott, und er lächelte wieder. Doch die kleine Seele jammerte. “Ja, aber ich möchte doch wissen, wie es sich anfühlt, das Licht zu sein!” Gott schmunzelte. “Nun, das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nur eine Sache ...”, und Gottes Gesicht wurde ernst. “Was denn?” fragte die kleine Seele. “Nun. Es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das, was du bist. Und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden, wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du.” “Wie?” fragte die kleine Seele und war ziemlich verwirrt. “Stell es dir so vor”, begann Gott, “du bist wie
der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Milionen Kerzen, die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne, wenn du fehlen würdest. Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?”  Da sagte die kleine Seele frech: “Du bist doch Gott! Überlege dir halt etwas!” “Du hast recht!” sagte Gott und lächelte wieder. “Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht ungeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen.”
“Was ist denn Dunkelheit?” fragte die kleine Seele. Gott antwortete: “Die Dunkelheit ist das, was du nicht bist.” “Werde ich Angst davor haben?” rief die kleine Seele. “Nur wenn du Angst haben willst”, antwortete Gott. “Es gibt überhaupt nichts, wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns selbst aus.” “Oh!”, die kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.
Dann erklärte Gott, dass oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. “Das ist ein großes Geschenk”, sagte Gott, “denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren, wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, oben nicht ohne unten, schnell nicht ohne langsam. Du könntest rechts nicht ohne links erkennen, hier nicht ohne dort und jetzt nicht ohne später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist”, schloss Gott ab, “dann balle nicht deine Faust, und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen. Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern. Dann wirst du wirklich wissen, wer du bist, und alle anderen werden es auch wissen. Lass dein Licht scheinen,
damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist.”
“Meinst du wirklich, es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, dass ich etwas besonderes bin?” “Natürlich!” Gott lächelte. “Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran, etwas Besonderes zu sein heißt nicht, ´besser´ zu sein. Jeder ist etwas besonderes, jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist.” “Hey!” rief die kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude. “Ich kann also so besonders sein, wie ich will!” “Ja, und du kannst auch sofort damit anfangen”, sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der kleinen Seele. “Wie möchtest du denn besonders gerne sein?” “Was meintst du mit wie?” fragte die kleine Seele. “Das verstehe ich nicht...!” “Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein. Und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes freundlich zu
sein. Es ist etwas Besonderes sanft zu sein. Es ist etwas Besonderes, schöpferisch zu sein. Es ist etwas
Besonderes, geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein, mit denen man etwas Besonderes sein kann?” Die kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie, “Ja, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man etwas Besonderes sein kann! Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes, rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes, miteinander zu teilen!” “Ja”, stimmte Gott zu, “und all das kannst du jederzeit auf einmal sein – oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre
Bedeutung davon, Licht zu sein.” “Ich weiß, was ich sein will! Ich weiß, was ich sein will!” rief die kleine Seele ganz aufgeregt” Ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man`Vergebung`nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?” “Oh ja!” versicherte Gott der kleinen Seele. “Dies ist etwas ganz Besonderes!” “In Ordnung!” sagte die kleine Seele. “Das ist es, was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren.” “Gut”, sagte Gott, “doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest.” Die kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. “Was denn noch?” stöhnte sie.
“Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest.” “Keinen?” Die kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. “Keinen” wiederholte Gott. “Alles, was ich erschaffen habe, ist vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele, die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch mal um.”
Da sah die kleine Seele, dass viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, dass die kleine Seele eine
besondere Unterhaltung mit Gott führte, und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, dass Gott recht hatte. Keine von
ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, dass die kleine Seele kaum hinsehen konnte. “Wem willst du nun vergeben?” fragte Gott. “Au weia, das wird aber wenig Spaß machen!” brummte die kleine Seele vor sich hin. “Ich möchte mich selbst als jemand erfahren, der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt.” Und so lernte die kleine Seele, wie es sich anfühlt, traurig zu sein. Doch da trat eine freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: “Sei nicht traurig, kleine Seele, ich will dir helfen.” “Wirklich?” rief die kleine Seele. “Doch was kannst du für mich tun?” “ich kann dir jemand bringen, dem du vergeben kannst!” “Oh wirklich?” “Ja, ganz bestimmt”, kicherte die freundliche
Seele. “Ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst.”“Aber warum willst du das für mich tun?” fragte die kleine Seele. “Du bist doch ein vollkommenes Wesen! Deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, dass ich dich kaum anschauen kann! Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, dass dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so licht, dass du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst.
Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem mächsten Leben etwas Böses antun zu können?” “Ganz einfach!” sagte die freundliche Seele. “Weil ich dich lieb habe!” Diese Antwort überraschte die kleine Seele. “Du brauchst nicht erstaunt zu sein”, sagte die freundliche Seele.“Du hast dasselbe für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich! Wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt.Du hast es nur vergessen. Wir beide sind schon alles gewesen.Wir waren schon oben und waren unten, wir waren schon rechts und waren links. Wir waren hier und waren dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren gut und
waren schlecht – beide waren wir schon das Opfer, und beide waren wir der Schurke. So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken, was wir wirklich sind. “Und deshalb”, erklärte die freundliche Seele weiter, “werde ich in deinem nächsten Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemand erfahren, der  vergibt.“Aber was wirst du tun?” fragte die kleine Seele, nun doch etwas beunruhigt. “Was wird denn so schrecklich sein?” “Oh”, sagte die freundliche Seele mit einem Lächeln, “uns wird schon was einfallen!” Dann wurde die freundliche Seele sehr ernst und sagte mit leiser Stimme: “Weißt du, mit einer Sache hast du vollkommen recht gehabt.” “Mit was denn”, wollte die kleine Seele wissen. “Ich muss meine Schwingung sehr weit herunterfahren und sehr schwer werden, um diese schreckliche Sache tun zu können. Ich muss so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. Und dafür muss ich dich um einen Gefallen bitten.” “Du kannst dir wünschen, was du willst!” rief die kleine Seele, sprang umher und
sang: “Hurra, ich werde vergeben können! Ich werde vergeben können!” Da bemerkte die kleine Seele, dass die freundliche Seele sehr still geworden war. “Was ist? Was kann ich für dich tun?” fragte die kleine Seele.“Du bist wirklich ein Engel, wenn du diese schreckliche Sache für mich tun willst!” Da unterbrach Gott die Unterhaltung der beiden Seelen. “Natürlich ist diese freundliche Seele ein Engel! Jedes Wesen ist ein Engel! Denke immer daran, ich habe dir immer nur Engel geschickt!” Die kleine Seele wollte doch so gern den Wunsch der freundlichen Seele erfüllen und fragte nochmals: “Sag
schon, was kann ich für dich tun?” Die freundliche Seele antwortete: “In dem Moment, in dem wir aufeinander treffen und ich dir das schreckliche antue – in jenem Moment, in dem ich das schlimmste tue, was du dir vorstellen kannst –, also in diesem Moment ...” “Ja?” sagte die kleine Seele, “ja ...?” Die freundliche Seele wurde noch stiller. “... denke daran, wer ich wirklich bin!” “Oh, das werde ich bestimmt!” rief die kleine Seele. “Das verspreche ich dir! Ich werde mich immer so an dich erinnern, wie ich dich jetzt hier sehe!”
“Gut!” sagte die freundliche Seele. “Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, dass ich mich selbst vergessen werde. Und wenn du dich nicht erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, dass auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind.” Doch die kleine Seele versprach noch einmal: “Nein, wir werden nicht vergessen, wer wir sind! Ich werde mich an dich erinnern! Und ich werde dir sehr dankbar dafür sein, dass du mir dieses große Geschenk machst – das Geschenk, das ich erfahren darf, wer ich wirklich bin. ”Und so schlossen die beiden Seelen ihre Vereinbarung. Die kleine Seele begab sich in ein neues Erdenleben. Sie war ganz begeistert, dass sie das Licht war, das so besonders ist, und war so aufgeregt, dass sie jener Teil des Besonderen sein dürfte, der “Vergebung” heißt. Sie wartete begierig darauf, sich selbst als Vergebung erfahren zu können und der anderen Seele dafür danken zu dürfen, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht hat. Und in jedem Augenblick dieses neuen Erdenlebens, wann immer eine neue Seele auftauchte, ob sie nun Freude oder Traurigkeit brachte – natürlich besonders wenn sie Traurigkeit brachte –, fiel der kleinen Seele ein, was Gott ihr einst mit auf den Weg gegeben hatte: "Denke stets daran”, hatte Gott mit einem Lächeln gesagt, “ich habe dir immer nur Engel geschickt!”


Herzlichst
Irmgard Bronder

www.die-gedankenenergie.de